Samhain ist das Fest vom 31. Oktober auf den 1. November. Die KeltInnen nannten es das Totenfest. 

Im 16. Jahrhundert gedachten die Menschen des „All Hallows Eve“, des Abends vor dem Allerheiligentag. Daraus entstand der heutige Name „Halloween“.
Ursprünglich war das Fest ein flexibles Fest und wurde durch eine Mondphase oder durch ein Naturereignis angezeigt. Unsere Ahninnen und Ahnen mit ihrer starken Naturverbundenheit wussten wie sich die Energie dieses Festes anfühlt und achteten mehr auf Dinge, wie z.B. den ersten Frost, die letzten Blätter am Baum oder wann die Tiere ihren Winterschlaf begangen. Dann war es „Samhain“ und vermutlich dauerte dieses „Fest“ länger als einen Tag oder eine Nacht.

weiterlesen

Für unsere Vorfahren, die noch keine Mähdrescher zur Verfügung hatten, bedeuten die Wochen im August und September schwere körperliche Arbeit. Wetterglück und der Segen des Göttlichen waren nötig, um sich einen sorglosen Winter zu sichern. So ist es verständlich, dass die Ernte mit zahlreichen Ritualen und Zeremonien durchgeführt wurde. 
Z.B. gab es einheitliche mit Blumen geschmückte Erntekleidung. Bevor die Arbeit begann, verneigte man sich am Feldrand.

Wenn in der Landwirtschaft die Zeit der intensiven Arbeit dem Ende zu ging, begannen die Märkte, die Ware wurde verkauft und es wurde gemeinsam gefeiert.

Die Tag- und Nachtgleiche (nach dem astronomischen Kalender in der Nacht zum 22.9.2017), nach dem religiösen Kalender der Matthäustag (in der Nacht zum 21.9.2017), ist ein Tag, der in früheren Zeiten eine herausragende Bedeutung hatte.

weiterlesen